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    <title>zeitverschreib - RSS-Feed</title>
    <link>https://blog.zeitverschreib.de/</link>
    <description>Was auch immer mir in den Sinn kommt und niedergeschrieben werden will</description>
    <language>de</language>
    <lastBuildDate>Sun, 12 Apr 2026 11:17:33 +0200</lastBuildDate>
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    <item>
        <title>Mit der hei&amp;szlig;en Nadel gestrickt</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/04/10/mit-der-heisse-nadel-gestrickt/</link>
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        <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 19:03:00 +0200</pubDate>
        <atom:updated>2026-04-10T19:03:00+02:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Für diesen Blog verwende ich aktuell das wunderbare BSSG<a
href="#fn1" class="footnote-ref" id="fnref1"
role="doc-noteref"><sup>1</sup></a>. Das Teil ist schnell, wird
liebevoll gepflegt und bringt sehr ansprechende Themes mit.</p>
<p>So etwas hätte ich auch gerne für meine Gemini Capsule<a href="#fn2"
class="footnote-ref" id="fnref2" role="doc-noteref"><sup>2</sup></a>. Da
die Szene aber eher klein ist, gibt es keine “großen” Apps oder SSG,
sondern etliche kleine Pakete, um aus Markdown oder anderen Quellen
Gemtext zu erzeugen. Die Auswahl ist schwierig und einige Projekte
werden nicht mehr weitergeführt.</p>
<p>Für den Transfer meiner alten Instagram-Posts zu Pixelfed habe ich
tatsächlich Excel und VBA verwendet. Die Software muss ich sowieso
täglich im Büro nutzen, ich komme leider nicht dran vorbei. Da lag es
nahe, die Daten einfach in eine Tabelle zu importieren und per Macro ein
einfaches Script zu schreiben, welches dann per toot<a href="#fn3"
class="footnote-ref" id="fnref3" role="doc-noteref"><sup>3</sup></a>
nach Pixelfed schreibt.</p>
<p>Mein Wissen über VBA stammt zu 100% aus Suchen nach genau dem
Problem, welches gerade zu lösen war. Dementsprechend sieht mein
Quellcode, naja, gewöhnungsbedürftig aus. Aber er erfüllt seinen
Zweck</p>
<p>Damals™ war ich noch recht fit in Turbo Pascal, aber das ist halt
Jahrzehnte her. Anstatt mich nun in Free Pascal einzuarbeiten, habe ich
die anstehende Aufgabe daher erstmal wieder per Tabellenkalkulation und
Macro gelöst.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine LibreCalc-Datei, in der es verschiedene Blätter
mit rudimentärer Konfiguration, Postings, Seiteninhalten und einem
Gemfeed gibt. Damit kann ich zumindest mein Gemlog pflegen, ohne jede
.gmi einzeln ändern zu müssen.</p>
<p>Nächster Schritt: das Projekt nach Python oder eventuell Rust zu
portieren. Ersteres habe ich schon mal ausprobiert, letzteres kenne ich
nur vom Hörensagen.</p>
<p>Für diejenigen unter Euch, die trashige Horrorfilme mögen und
einigermaßen abgehärtet sind, hier der Basic-Code aus Libre. Popcorn
müsst Ihr selbst besorgen. 🤣</p>
<pre><code>Sub WriteBlog
    Dim spalte as Integer
    Dim zeile as Integer
    Dim feedzeile as Integer
    Dim postings as Integer
    Dim gmidatei as String
    Dim header as String
    Dim content as String
    Dim backtoblog as String
    Dim postingdate as Date
    Dim previousmonth as Integer
    Dim headermonth as String
    previousmonth = 0
    postings = ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Config&quot;).getCellRangeByName(&quot;B2&quot;).value
    zeile = 0
    feedzeile = 2
    for spalte = 1 to postings
        gmidatei = &quot;~/gemini/&quot;&amp;Left((ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Postings&quot;).getCellbyPosition(spalte,1).getstring()),10)&amp;&quot;.gmi&quot;
        postingdate = ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Postings&quot;).getCellbyPosition(spalte,1).getstring()
        headermonth = Choose (Month(postingdate), &quot;January&quot;, &quot;February&quot;, &quot;March&quot;, &quot;April&quot; , &quot;May&quot;,&quot;June&quot;,&quot;July&quot;,&quot;August&quot;,&quot;September&quot;,&quot;October&quot;,&quot;November&quot;,&quot;December&quot;)
        header = ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Postings&quot;).getCellbyPosition(spalte,0).getstring()
        content = ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Postings&quot;).getCellbyPosition(spalte,3).getstring()
        backtoblog = ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Config&quot;).getCellRangeByName(&quot;B9&quot;).getstring()
        outputfile = Freefile
        if (Month(postingdate) &lt;&gt; previousmonth) then
            if (zeile &gt; 0) then
                zeile = zeile + 1
            end if
            ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;blog.gmi&quot;).getCellbyPosition(0,zeile).string=&quot;## &quot; &amp; headermonth &amp; &quot; &quot;&amp;Year(postingdate)
            zeile = zeile + 2
            previousmonth = Month(postingdate)
        end if      
        ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;blog.gmi&quot;).getCellbyPosition(0,zeile).string=&quot;=&gt; &quot;&amp;Left((ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Postings&quot;).getCellbyPosition(spalte,1).getstring()),10)&amp;&quot;.gmi &quot;&amp;Iif (Day(postingdate) &lt; 10, &quot;0&quot; ,&quot;&quot;)&amp;Day(postingdate)&amp;&quot;.&quot;&amp;Iif (Month(postingdate) &lt; 10, &quot;0&quot; ,&quot;&quot;)&amp;Month(postingdate)&amp;&quot;.&quot;&amp;Year(postingdate)&amp;&quot; - &quot; &amp; header
        ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;feed.gmi&quot;).getCellbyPosition(0,feedzeile).string=&quot;=&gt; gemini://gemini.zeitverschreib.de/blog/&quot;&amp;Left((ThisComponent.Sheets.getbyname(&quot;Postings&quot;).getCellbyPosition(spalte,1).getstring()),10)&amp;&quot;.gmi/ &quot;&amp;Year(postingdate)&amp;&quot;-&quot;&amp;Iif (Month(postingdate) &lt; 10, &quot;0&quot; ,&quot;&quot;)&amp;Month(postingdate)&amp;&quot;-&quot;&amp;Iif (Day(postingdate) &lt; 10, &quot;0&quot; ,&quot;&quot;)&amp;Day(postingdate)&amp;&quot; &quot;&amp; header
        open gmidatei for output as outputfile
        Print #outputfile, &quot;## &quot; &amp; header
        Print #outputfile, &quot;&quot;
        Print #outputfile,content
        Print #outputfile, &quot;&quot;
        Print #outputfile,backtoblog        
        close outputfile
        zeile = zeile  + 1
        feedzeile = feedzeile + 1
    next spalte
End Sub</code></pre>
<section id="footnotes" class="footnotes footnotes-end-of-document"
role="doc-endnotes">
<hr />
<ol>
<li id="fn1"><p><a href="https://bssg.dragas.net">BSSG - A simple static
site generator written in Bash</a><a href="#fnref1"
class="footnote-back" role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
<li id="fn2"><p><a href="gemini://gemini.zeitverschreib.de/">Welcome to
my cosy little Gemini capsule</a><a href="#fnref2" class="footnote-back"
role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
<li id="fn3"><p><a href="https://github.com/ihabunek/toot">toot -
Mastodon CLI &amp; TUI</a><a href="#fnref3" class="footnote-back"
role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
</ol>
</section>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Zwischengeschoben</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/03/26/zwischengeschoben/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/03/26/zwischengeschoben/</guid>
        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 21:56:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-03-26T21:56:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Immer wieder stehe ich mir beim Bloggen selbst im Weg, weil ich mir
die Frage stelle, ob ein geplanter Text lang genug, informativ genug
oder was-auch-immer genug ist. Und anstatt wenigstens ein paar Zeilen in
den Editor zu klöppeln, tue ich aus diesem Grund genau das Gegenteil:
ich schiebe auf.</p>
<p>So, heute wird mal nicht auf- sondern zwischengeschoben. Kommt da
eigentlich ein Komma hin? Also hinter “auf-”? Keine Ahnung, ist mir aber
gerade auch egal, sonst verzettel ich mich. Wieder.</p>
<p>Was habe ich in den letzten Tagen so angestellt? Gedruckt. Viel
gedruckt. Und zusammengeschraubt.</p>
<p>Nun haben das Ubiquiti-Gateway und der dazugehörige Switch ein nettes
Heim aus PETG. Und eine HE ist noch frei, vielleicht zieht dort noch ein
ThinkCentre ein, mal schauen.</p>
<figure>
<img src="/img/printed-10-inch-rack.jpg"
alt="Selbstgedrucktes 10”-Rack" />
<figcaption aria-hidden="true">Selbstgedrucktes 10”-Rack</figcaption>
</figure>
<p>Ansonsten ist tatsächlich nicht viel passiert. Die Nachwirkungen der
Hernien-OP lassen langsam nach. Ich muss nur sehr aufpassen, nicht zu
schwer zu heben.</p>
<p>Der Sport muss leider auch noch warten, aber die Anmeldung für den
Firmenlauf im September ist abgegeben. Dann sollte ich eigentlich wieder
einigermaßen fit sein und die 5 km in annehmbaren Tempo erledigen.</p>
<p>Für die nächsten Tage ist die Neueinrichtung der Gemini-Capsule
geplant. Die ist beim Umzug vom heimischen Server auf den externen VPS
auf der Strecke geblieben, ich wollte aber aus diversen Gründen sowieso
die Serversoftware wechseln. Es wird wohl <em>Agate</em> werden. Mit dem
Paket habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt.</p>
<p>So, das sollte für heute erstmal reichen.</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Fressattacken</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/03/19/fressattacken/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/03/19/fressattacken/</guid>
        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 20:12:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-03-19T20:12:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Heute ist - endlich - der letzte Tag meiner Krankschreibung. Letzte
Woche habe ich mir einen Leistenbruch reparieren lassen. Alles ist gut
verlaufen, hat aber dennoch Nachwirkungen. *seufz*</p>
<p>Die Futterauswahl des Krankenhauses war überraschend vegan, leider
gab es zum Abendessen und Frühstück unter anderem sehr leckere
Konfitüre.</p>
<p>Hä? Leider? Wieso leider?</p>
<p>Weil ich seit der Entlassung mit einer leichten PBJ-Sucht zu kämpfen
habe.</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wine, Steam, Lutris...</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/02/16/wine-steam-lutris/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/02/16/wine-steam-lutris/</guid>
        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 17:29:25 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-02-16T17:29:25+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Wie schon gepostet, spiele ich seit einigen Wochen wieder World of
Warcraft. Den dazugehörigen Client gibt es (noch) nicht für Linux,
allerdings kann die Windows-Version recht easy installiert werden.</p>
<p>So die Theorie.</p>
<p>Auf dem heimischen Lenovo M75s mit Fedora habe ich einfach das
aktuelle Wine verwendet, um Battle.net zu starten. Zumindest kann ich
mich nicht daran erinnern, irgendwo spezielle Änderungen vorgenommen zu
haben, daher gibt es auch keine Notizen zu dem Vorgang.</p>
<p>Nun bin ich am Wochenende meistens bei der Liebsten und wollte auf
dem dort deponierten MacBook Pro, ebenfalls mit Fedora, das Gleiche
bewerkstelligen.</p>
<p>Warum wirft das nackte Wine dauernd Fehler und bricht ab? Unter
Lutris klappt die Installation, aber das Anmeldefenster flackert und ist
nicht nutzbar. Oft startet der Client auch gar nicht erst. Steam? Nein,
kein Glück.</p>
<p>Ja, Proton habe ich schon nachinstalliert, in diversen Foren wird
noch auf ein mögliches Problem mit OpenGL hingewiesen. Oder wird das
Problem durch OpenGL behoben? No lo so.</p>
<p>Auf jeden Fall spiele ich jetzt – wenn denn überhaupt Zeit dazu ist –
auf dem kleinen ThinkCentre der Liebsten unter *hust*Windows
11*hust*.</p>
<p>Vielleicht probiere ich es in den nächsten Tagen noch mal mit
Mint.</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Linksgr&amp;uuml;nversiffte Litfa&amp;szlig;s&amp;auml;ule</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/02/15/litfasssaeule/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/02/15/litfasssaeule/</guid>
        <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-02-15T18:00:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<figure><img src="https://blog.zeitverschreib.de/img/3tattoos.png" alt="Linksgr&amp;uuml;nversiffte Litfa&amp;szlig;s&amp;auml;ule" title="Linksgr&amp;uuml;nversiffte Litfa&amp;szlig;s&amp;auml;ule"></figure><p>Am 03.02. war ich wieder bei meiner Lieblingstätowiererin<a
href="#fn1" class="footnote-ref" id="fnref1"
role="doc-noteref"><sup>1</sup></a> und habe mir ein paar Motive in die
Haut sticheln lassen, die mir wichtig sind.</p>
<p>Ja, der Satz am Hals ist von Moby<a href="#fn2" class="footnote-ref"
id="fnref2" role="doc-noteref"><sup>2</sup></a> abgeschaut, aber Message
ist Message und sollte verbreitet werden.</p>
<p>Die 269<a href="#fn3" class="footnote-ref" id="fnref3"
role="doc-noteref"><sup>3</sup></a> muss ich oft erklären, aber
wenigstens kann so ein gutes Gespräch in Gang gebracht werden.</p>
<p>Zusammen mit dem NO auf dem Arm und dem Antifa-Logo auf dem linken
Unterschenkel wird mein Körper allmählich zu einer linksgrünversifften
Litfaßsäule. 😉</p>
<section id="footnotes" class="footnotes footnotes-end-of-document"
role="doc-endnotes">
<hr />
<ol>
<li id="fn1"><p><a href="https://www.tattutopia.de/">Tattutopia</a><a
href="#fnref1" class="footnote-back" role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
<li id="fn2"><p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moby">Moby bei
Wikipedia</a><a href="#fnref2" class="footnote-back"
role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
<li id="fn3"><p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Calf_269">Calf
269 bei Wikipedia</a><a href="#fnref3" class="footnote-back"
role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
</ol>
</section>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>F&amp;uuml;r die Allianz! Teil 2</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/02/14/fuer-die-allianz-teil-2/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/02/14/fuer-die-allianz-teil-2/</guid>
        <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:36:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-02-14T10:36:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<figure><img src="https://blog.zeitverschreib.de/img/wow_deso.png" alt="F&amp;uuml;r die Allianz! Teil 2" title="F&amp;uuml;r die Allianz! Teil 2"></figure><p>Vielleicht hätte ich vor der Erstellung meiner kleinen Schurkin
gründlicher recherchieren sollen, was die verschiedenen Versionen von
WoW voneinander unterscheidet. Classic, Anniversary, Hardcore, TBC.
Soooooo viel Auswahl.</p>
<p>Tja, es stellte sich heraus, dass der von mir gewählte Server
niemalsnie auf Burning Crusade erweitert werden würde. Also eine
Sackgasse. Denn TBC und WoTLK möchte ich schon gerne spielen, erst bei
Cataclysm hatte Blizzard mich damals™ als Fan verloren.</p>
<p>Und obwohl ich die knuffige Gnomin sehr mochte, bin ich tief in
meinem Inneren doch eindeutig ein Nachtelf. Lange Ohren und so
weiter.^^</p>
<p>Neuanfang auf Anniversary als Nachtelf-Druidin. Aber anstatt wie vor
20 Jahren größtenteils mit Magie durch die Gegend zu töten, habe ich
diesmal den Nahkampf als Bär bzw. Katze zu schätzen gelernt. OOM my ass.
Irgendwann steht trotzdem ein Reskill zu Eule und Bäumchen an. Denn was
mir inzwischen auch sehr gefällt: in Instanzen die Heilung zu
übernehmen. Wenn der Tank einigermaßen weiß, was zu tun ist, klappt das
schon recht gut.</p>
<p>Vorgestern habe ich den Marsch von der Dunkelküste nach Desolace
erledigt. Wer die Gegend kennt, weiß wie lange sich das zieht.</p>
<p>Für heute steht die Suche nach einer Gruppe für Gnomeregan an.
Eigentlich etwas spät, aber ich habe noch sämtliche Quests offen.</p>
<p>Von daher: Für die Allianz!^^</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Warum eigentlich?</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/01/21/warum-eigentlich/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/01/21/warum-eigentlich/</guid>
        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 13:23:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-01-21T13:23:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Warum mache ich mir eigentlich die - zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen überschaubare -
Mühe, diesen Blog zu betreiben?</p>
<p>Für die Nutzung als Tagebuch poste ich zu selten und zu wenig
persönlich. Wer täglich neuen Lesestoff gleich welcher Art braucht, wird
hier auch nicht glücklich.</p>
<p>Die derzeitige Überschrift trifft es aber recht gut: ich schreibe
über Dinge, die mir in den Sinn kommen und die ich mit anderen Menschen
teilen möchte.</p>
<p>Da ich keine Nutzungszahlen erfasse, kriege ich gar nicht mit, ob
überhaupt irgendwer den Weg hierhin findet. Es gibt keine Cookies, dem
Server habe ich das Logging verboten und die Maschine selbst hostet noch
diverse Instanzen, so dass selbst ein massiver Zuwachs der Leserschaft
keinen Ausschlag im Traffic zeigen würde.</p>
<p>Eine Bitte in eigener Sachen: sollte Euch auffallen, dass sich diese
Seite entgegen meiner Wünschen verhält und plötzlich doch Kekse in Eurem
Browser landen, so gebt mir kurz Bescheid. Das ist weder beabsichtigt
noch erwünscht. Danke im Voraus.</p>
<p>Kurzum: vielleicht stehe ich hier im digitalen Wald und unterhalte
mich mit mir selbst. Warum verfasse ich also überhaupt irgendwelche
Postings? Und im Speziellen: warum ausgerechnet diesen Text?</p>
<p>Eigentlich nur, um auf einen wunderbaren Beitrag von <em>Michael
Kalina</em> aufmerksam zu machen: <a
href="https://mkln.org/p/eine-eigene-website-ist-peinlich-und-blogs-liest-eh-niemand">Eine
eigene Website ist peinlich und Blogs liest eh niemand</a></p>
<p>Danke, Michael, für Deine wertvollen Worte.</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Episch</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/01/19/episch/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/01/19/episch/</guid>
        <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 12:25:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-01-19T12:25:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Am Samstag erlebte ich einen Epic Fail. Enttäuschung auf ganzer
Linie.</p>
<p>Kurz zur Vorgeschichte: ich war nach langer Zeit mal wieder
lauftechnisch am Unterbacher See unterwegs. Vor einer Ewigkeit schlug
ein ehemaliger Kollege vor, einmal die Woche dort etwas für die Fitness
zu tun und so trabten wir oft gesellig zu dritt oder viert um den See.
Aus einer Runde wurden bald zwei und aus meiner Plauze ein Astralkörper.
Ok, letzteres lässt Raum zur Diskussion. 😂</p>
<p>Der Arbeitsplatz wechselte irgendwann, der Wohnort damit auch und ich
lief anderswo. Aber nun wollten die neuen Trailschuhe getestet werden,
also habe ich mich an genanntem Samstag ins Auto gesetzt und bin zu
meiner damaligen Lieblingsstrecke gefahren. War schön, wenn auch zu
schnell.</p>
<p>So, genug Vorgeplänkel. Ich wollte nur ausdrücken, dass ich generell
in guter Stimmung war.</p>
<p>Bis ich beim örtlichen Bäckereifachbetrieb die Grundlagen für ein
spätes Frühstück erwerben wollte. Der junge Mensch hinter der Theke -
nennen wir ihn der Einfachheit halber <em>Holger</em> - machte einen
recht planlosen Eindruck auf mich. Die von mir ursprünglich gewünschte
Brötchenart war nicht mehr zu haben, also deutete ich auf eine noch
vorrätige Alternative, verbunden mit der Frage, ob diese denn vegan
wäre.</p>
<p>Holger: “Was ist vegan?”</p>
<p>Innerlich fiel mir erstmal die Kinnlade runter. Die Frage, ob gar der
Geist von Kurt Felix im Raum schwebte, blieb mangels Ouijabrett
ungestellt und damit unbeantwortet.</p>
<p>Ich: “Vegan. Ohne Milch, ohne Ei und so weiter.”</p>
<p>Holger: “Oh. Kann sein, dass da Milch drin ist. Muss ich mal meinen
Chef fragen.” Sprach’s und Griff zum Telefon. Leider blieb auch dieser
Anruf ohne Antwort.</p>
<p>Ich schlug daher vor, einfach in der Allergenliste nachzuschauen.</p>
<p>Holger (auf diverse Unterlagen im Nebenraum schauend): “Die ist wohl
mal abgefallen, haben wir gerade nicht.”</p>
<p>Meine Laune war während der Konversation stetig gen Erdmittelpunkt
gerutscht, der Gedanke an die versteckte Kamera drängte sich allmählich
wieder auf. Es half dann auch nicht wirklich, dass ich a) endlich aus
den nassen Klamotten wollte und b) dringend pinkeln musste.</p>
<p>Um uns beiden weiteres Ungemach zu ersparen, verabschiedete ich mich
und erstand knapp 37 Sekunden später drei Mehrkornbrötchen in der
gegenüber gelegenen Filiale der regionalen Backwarenkette.</p>
<p>Die dortige Mitarbeiterin kam zumindest mit den durchweg vorhandenen
Schildchen vor den diversen Brötchen zurecht, die Veggie und Vegan klar
unterscheidbar machten.</p>
<p>Soviel also zum Ansatz <em>Support your Local</em>.</p>
<p>Sorry, aber es darf eigentlich nicht sein, dass wer auch immer zum
direkten Kontakt mit der Kundschaft verdonnert wurde, die
Zusammensetzung des recht übersichtlichen Sortiments nicht kennt. Wir
sprechen hier nicht von vierunddrölfzig Brötchen und Broten. Da erwarte
ich Wissen. Wenn schon nicht abrufbar im Kopf, dann auf der
Ausschilderung oder in jederzeit verfügbaren Unterlagen.</p>
<p>#fail #vegan asdfasdfadsf</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>... Bindestrich ...</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/01/15/bindestrich/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2026/01/15/bindestrich/</guid>
        <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 18:21:29 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-01-15T18:21:29+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<figure><img src="https://blog.zeitverschreib.de/img/IMG_20260115_101923.jpg" alt="... Bindestrich ..." title="... Bindestrich ..."></figure><p>In der heutigen Zeit ist es natürlich extrem wichtig, starke
Passwörter zu verwenden.</p>
<p>Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen.</p>
<p>Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Verehrte Nachbarin™ sich
besondere Mühe gab, beim Zurücksetzen ihres Passworts bei Posteo keinen
Tippfehler zu machen. Sie wollte es händisch vom iPhone in den
geöffneten Browser auf dem iPad übertragen.</p>
<p>Und scheiterte.</p>
<p>Mehrfach.</p>
<p>Auch ich scheiterte, als ich das neue Passwort eintippen wollte. Sie
las es mir vor, langsam und deutlich. Sie las, ich tippte.</p>
<p>Erst als ich mir ihr iPhone schnappte und die Nachricht selber sah,
ging mir ein Licht auf.</p>
<p>PS: natürlich ist das hier gezeigte Passwort nicht mehr aktuell, der
Screenshot ist aber authentisch. 🤣</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kulturbanause</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2026/01/07/kulturbanause/</link>
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        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 18:26:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2026-01-07T18:26:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Zumindest habe ich mich gestern als solcher gefühlt.</p>
<p>Kurz zum Hintergrund: die Verehrte Nachbarin™ und ich besuchen ab und
an Tanzveranstaltungen. Also nicht die zum selbst bewegen, sondern zum
zuschauen. Anderen Menschen. Menschen, die das wesentlich besser können.
Schon aus beruflichen Gründen.</p>
<p>Gestern war wieder so ein Abend, auf dem Programm stand <em>Köln
Story - A re-imagining of Story</em>. Ursprünglich 1963 von Merce
Cunningham<a href="#fn1" class="footnote-ref" id="fnref1"
role="doc-noteref"><sup>1</sup></a> erschaffen, gaben die Tänzerys eine
neue - reimagined halt - Version von <em>Story</em> zum Besten. Die
geneigte Leserschaft mag sich zur Erklärung der Choreographie einer
Suchmaschine bedienen. Nur soviel: es ist kompliziert.</p>
<p>Nicht nur die Bewegungen, auch die Begleitmusik verlangen dem
Publikum eine gewisse Aufgeschlossenheit ab.</p>
<p>Und an dieser Stelle begann für mich das große Scheitern.</p>
<p>Wenn es um modernen Tanz geht, brauche ich zumindest eine gewisse
Struktur. Sowohl visuell als auch akustisch. <em>POLITICAL MOTHER
UNPLUGGED</em> von Shechter II<a href="#fn2" class="footnote-ref"
id="fnref2" role="doc-noteref"><sup>2</sup></a> trifft zum Beispiel bei
mir voll ins Schwarze, das Stück könnte ich mir in Dauerschleife
reinziehen. Auf dem Level komme ich klar.</p>
<p>Die tänzerischen Leistungen der ausführenden Personen kann ich nicht
beurteilen, sie werden sicherlich keine blutigen Neulinge gewesen sein.
Auch der Livemusiker machte auf mich den Eindruck, dass er ein Virtuose
an Gitarre, Bass und Xylophon sein könnte. Allein das Gesamtkonstrukt
hinterließ mich äußerst ratlos.</p>
<p>Drei - oder waren es vier? - große Displays mit einem
30-Minuten-Countdown machten das Ende der Vorstellung absehbar. Applaus
brandete auf, die Veranstaltung war sowieso ausverkauft.</p>
<p>Als ich wieder daheim war, führte ich mir erstmal <em>Koyaanisqatsi<a
href="#fn3" class="footnote-ref" id="fnref3"
role="doc-noteref"><sup>3</sup></a></em> zu Gemüte. Für manche zu modern
oder formlos, für mich Entspannung pur. So verschieden sind die
Geschmäcker.</p>
<section id="footnotes" class="footnotes footnotes-end-of-document"
role="doc-endnotes">
<hr />
<ol>
<li id="fn1"><p><a
href="https://de.wikipedia.org/wiki/Merce_Cunningham">Merce Cunningham –
Wikipedia</a><a href="#fnref1" class="footnote-back"
role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
<li id="fn2"><p><a
href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hofesh_Shechter">Hofesh Shechter –
Wikipedia</a><a href="#fnref2" class="footnote-back"
role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
<li id="fn3"><p><a
href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koyaanisqatsi">Koyaanisqatsi –
Wikipedia</a><a href="#fnref3" class="footnote-back"
role="doc-backlink">↩︎</a></p></li>
</ol>
</section>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>F&amp;uuml;r die Allianz!</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2025/12/17/fuer-die-allianz/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2025/12/17/fuer-die-allianz/</guid>
        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 21:10:29 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2025-12-17T21:10:29+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<figure><img src="https://blog.zeitverschreib.de/img/wow_snowy.png" alt="F&amp;uuml;r die Allianz!" title="F&amp;uuml;r die Allianz!"></figure><p>Ich habe tatsächlich in meinen Bestellungen nachschauen müssen, weil
ich es selbst nicht glauben wollte. Anfang Dezember 2005 habe ich
<em>World of Warcraft</em> aus dem großen Fluß geangelt. Vor ziemlich
genau 20 Jahren also.</p>
<p>Meine Fresse™, wie die Zeit vergeht.</p>
<p>Wenige Tage vorher hatte eine liebe Bekannte mir das Spiel auf ihrem
iMac gezeigt. Mit ihrer Gnomen-Hexenmeisterin (Level 53) fegte sie durch
die Murloc-Horden vor Theramore. Und ich war angefixt.</p>
<p>Tja, eines kam zum anderen und so trat mein erster Char, ein
Nachtelf-Dudu, den <em>Keepers of Lore</em> bei. Was folgte, waren viele
schöne Stunden bei gemeinsamen Streifzügen durch Azeroth. Hach, die
Dienstagabende in Zul’Gurub.^^</p>
<p>Und dann die fabelhaften Raids durch die Hauptstädte der Horde,
geführt von <em>Idefix</em>. Ein Guide erster Kajüte, auch wenn er nicht
zu den Keepers gehörte. Den Bären habe ich mir mit dem Main und zwei
Twinks geholt, und es war jedes mal spannend.</p>
<p>Warum ich dann nach <em>Burning Crusade</em> und <em>Wrath of the
Lich King</em> weniger gespielt habe, kann ich heute gar nicht mehr
nachvollziehen. Vielleicht zu viel Stress im Büro oder einfach mehr Zeit
offline mit der Freundin verbracht. <em>Cataclysm</em> war für mich das
endgültige Aus. Ich habe mal kurz reingeschaut, aber die neue Welt war
einfach nicht mehr <em>mein</em> Azeroth.</p>
<p>Als dann <em>Classic</em> rauskam, war ich wieder Feuer und Flamme.
Aber ohne die alte Gilde streifte ich ziellos durch die Lande. Also
wieder eine lange Pause.</p>
<p>Bis ich Ende letzter Woche im Fediverse auf einen Post zur Musik in
<em>Skyrim</em> stieß und diesen mit einem Hinweis auf den Soundtrack zu
WoW kommentierte, speziell der Hintergrundmusik im Wald von Elwynn. Und
da war es wieder, das Verlangen nach der alten Zeit.</p>
<p>Jaja, hoffnunglos romantisch, ich weiß.</p>
<p>Egal. Den Client unter Linux mit Wine installiert, Spielzeit gebucht
und mal was fast komplett neues ausprobiert. Bisher waren meine Chars
immer Nachtelfen. Einen Schurken hatte ich auch schon auf Level 80
gebracht, aber diesmal sollte es eine kleine Schurkin werden. Eine
Gnomin mit roten Puschelhaaren, so wie <em>Kyri</em> damals bei den
Keepers.</p>
<p>Und was soll ich sagen? Es macht gerade wieder ziemlich viel Spaß und
lenkt extrem vom öden Alltag im Job ab.</p>
<p>Die Kleine ist inzwischen Level 9 und ich freue mich schon darauf,
dass sie bald ihre Klingen vergiften kann.^^</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>🎶 Where have all the pictures gone? 🎶</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2025/12/06/where-have-all-the-pictures-gone/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2025/12/06/where-have-all-the-pictures-gone/</guid>
        <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 21:39:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2025-12-06T21:39:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Wie Ihr vielleicht bemerkt habt - falls überhaupt wer hier reinschaut
😄 - habe ich die aus Instagramm und Pixelfed stammenden Bilder wieder
aus dem Blog entfernt.</p>
<p>Warum? Ich fand, sie kommen bzw. kamen hier nicht richtig zur
Geltung. Die von mir verwendete Software bietet einfach keine
Möglichkeit, große Mengen an Bildern ansprechend zu präsentieren. Daher
habe ich sie gesammelt auf einem neuen Pixelfed-Account hochgeladen.</p>
<p>Das hat auch den praktischen Vorteil, dass ein Rebuild des Blogs
nicht mehr knapp 5 Minuten dauert.</p>
<p>Jetzt stellt sich natürlich die Frage, weshalb ich die Bilder
überhaupt mal aus Pixelfed entfernt habe?</p>
<p>Damals gab es noch keine einfache Möglichkeit, alle Posts komplett zu
exportieren. Zumindest war das Limit auf 500 Posts beschränkt, was
anscheinend auch Reposts von fremden Inhalten beinhaltet. Daher habe ich
mir über diverse Tools ein Backup gemacht, denn ich wollte
<em>meine</em> Bilder unter <em>meiner</em> Kontrolle haben.</p>
<p>Der vor Jahren erfolgte Auszug von Insta erklärt sich hoffentlich von
selbst.</p>
<p>Nun habe ich also eine komplette Sammlung meiner Bilder und Texte von
beiden Plattformen in einer neutralen Tabelle und kann sie je nach
Bedarf verändern und erneut hochladen. Dies behalte ich auch bei neuen
Bildern bei, ein Export aus welcher Software auch immer ist damit nicht
mehr nötig.</p>
<p>Wer mag, kann mir gerne auf meiner kleinen Instanz folgen: <a
href="https://miscellaneous.click/zeitverschreib">zeitverschreib auf
miscellaneous.click</a></p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Darf‘s ein bißchen weniger sein?</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2025/12/02/darf-s-ein-bisschen-weniger-sein/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2025/12/02/darf-s-ein-bisschen-weniger-sein/</guid>
        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 19:34:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2025-12-02T19:34:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<figure><img src="https://blog.zeitverschreib.de/img/cherry_tkl.jpg" alt="Darf‘s ein bißchen weniger sein?" title="Eine Cherry XTRFY K4V2 TKL Tastatur"><figcaption>Eine Cherry XTRFY K4V2 TKL Tastatur</figcaption></figure><p>Es gibt wohl nur wenig Hardware, die so direkt erlebt wird wie die
Tastatur. Naja, die Maus vielleicht noch, aber bei der Arbeit am Rechner
hat eins eher die Finger auf den Tasten, weniger am Nagetier.</p>
<p>Ich habe im Laufe der Jahre schon einige Modelle ausprobiert. Eine M
von IBM war bisher leider nicht dabei, aber was nicht ist, kann ja noch
werden.</p>
<p>Letzte Woche bin ich dann mal wieder in ein Rabbit Hole gefallen.
Mechanische Tastaturen, ein Thema für sich.</p>
<p>Seit knapp zwei Jahren oder so nutze ich daheim hauptsächlich eine
Cherry MX 3.0 mit blauen Schaltern. Knackig, laut, volle Breite. Ab und
an auch mal eine MX Keys Mini von Logitech, fast ausschließlich in
Verbindung mit dem iPad oder dem Smartphone.</p>
<p>Nun wollte ich es mal mit etwas platzsparendem versuchen. Schließlich
tippe ich nicht dauernd endlose Zahlenkolonnen ein, der Zehnerblock
nimmt daher unverhältnismäßig viel Raum auf dem Tisch ein.</p>
<p>Ihr kennt das sicherlich: stundenlange Recherchen in diversen Foren,
auf Webseiten und in Youtube-Videos. FreeTube ist dabei nach wie vor
eine der wichtigsten Anwendungen auf all meinen Rechnern.</p>
<p>Diesmal ist meine Wahl auf eine Gaming-Tastatur gefallen. Wieder
Cherry, aber mal rote Schalter. Hatte ich bisher noch nicht, wenn ich
mich recht erinnere. Und sie ist 75% breit, d.h. sie hat keinen
Zahlenblock. TKL - TenKeyLess - ist die übliche Bezeichnung für
sowas.</p>
<p>Ein paar 65%ige Modelle habe ich mir auch angeschaut, aber dann
dachte ich mir, dass ich es mit der Umgewöhnung nicht direkt übertreiben
sollte.</p>
<p>Nun leuchtet das hübsche Stück bei jedem Anschlag in
Regenbogenfarben, hat einen satten Klang und die linearen Keys fühlen
sich recht gut an.</p>
<p>Allerdings habe ich am ersten Tag doch gemerkt, dass ich unbewusst
öfter als vermutet auch einzelne Zahlen rechts tippen will. Nun muss
mein Hirn sich wieder an den Schreibmaschinenunterricht vor gefühlt 30
Jahren erinnern und die Finger in die oberste Reihe schicken. Ich hab
das nämlich mal korrekt gelernt, jawohl.</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>588 Euro</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2025/11/25/588-euro/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2025/11/25/588-euro/</guid>
        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 21:31:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2025-11-25T21:31:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<figure><img src="https://blog.zeitverschreib.de/img/spamblocker_small.png" alt="588 Euro" title="588 Euro"></figure><p>Das Titelbild zeigt einen kleinen Ausschnitt der geblockten Anrufe
der letzten Woche. Immer das gleiche Schema.</p>
<p>Eine mir unbekannte Nummer aus - derzeit - Frankreich, Belgien,
Spanien, Österreich oder der Schweiz. Die Verteilung ändert sich alle
paar Tage. Was sich nicht ändert, ist die computergenerierte Ansage von
„Paypal“ bezüglich eines Einkaufs im Wert von 588 Euro.</p>
<p>Bis vor einiger Zeit habe ich mir noch den Spaß gemacht und
tatsächlich auf die Eins gedrückt, um den dann verbundenen Inder (?)
zumindest ein paar Minuten zu verarschen.</p>
<p>Nein, ich wollte keine Bitcoins kaufen. Nur Trumpcoins, als Geschenk
für meine Nichte. Ja, sie hat heute Geburtstag, die müssten also
dringend geliefert werden. Mit Schleife drum, wie bestellt.</p>
<p>Nein, das ist nicht mein Handy, ich habe es gerade in der U-Bahn
geklaut.</p>
<p>Ja, ein Hacker namens John hat meinen Paypal-Account übernommen. Er
wird sowas nie wieder tun, denn ich habe einige ganz besondere
Fähigkeiten. Fähigkeiten, die ich mir im Laufe vieler Jahre angeeignet
habe.</p>
<p>Oh, Du hast aber eine süße Stimme. Können wir uns vielleicht …
Hallo?</p>
<p>Irgendwann wurde auch das langweilig und ich habe mir einen
Spamblocker installiert, der die Anrufe nach einer Sekunde automatisch
beendet. Vielleicht entstehen so wenigstens irgendwo ein paar Cent -
oder deren Bruchteile - Kosten für die Vollpfosten.</p>
<p>Ich selbst weiß natürlich, worum es geht. Aber die Verehrte
Nachbarin™ ist tatsächlich mal auf so ein - pardon my French - Arschloch
reingefallen und hat mehrere Hundert Euro verloren. Anzeige bei der
Polizei, Info an Paypal und die Bank, Kreditkarte gesperrt. Dennoch ist
sie auf einem Teil des Schadens sitzengeblieben.</p>
<p>Zum Glück hat meine Mutter kein Paypal-Konto und spricht auch kein
Englisch, so dass spätestens nach dem Druck auf die Eins Schluss
wäre.</p>
<p>Warum tun eigentlich die Telekommunikationsanbieter nichts dagegen?
Es sollte doch möglich sein, mehrfach als SPAM/SCAM/Phishing gemeldete
Nummern gar nicht erst an die Endgeräte zu signalisieren. Ein paar False
Positives würde ich persönlich dafür gerne in Kauf nehmen angesichts der
durch solche Betrugsmaschen jährlich erbeuteten Beträge.</p>
<p>Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.</p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Goodbye [friendica], Hello ⁂</title>
        <link>https://blog.zeitverschreib.de/2025/11/24/goodbye-friendica-hello/</link>
        <guid isPermaLink="true">https://blog.zeitverschreib.de/2025/11/24/goodbye-friendica-hello/</guid>
        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 21:29:00 +0100</pubDate>
        <atom:updated>2025-11-24T21:29:00+01:00</atom:updated>
        <description><![CDATA[<p>Also eigentlich müsste oben auch <em>Goodbye [mastodon]</em> stehen.
Und <em>Goodbye [gotosocial]</em>. Und so weiter.</p>
<p>Keine Sorge, ich werde mich nicht aus dem Fediverse verabschieden.
Dafür gefällt es mir dort viel zu gut. Nette Menschen, interessante
Themen, es ist einfach flauschig.</p>
<p>Bisher habe ich die Namen meiner diversen Profile mit einem Zusatz in
eckigen Klammern versehen, um die jeweilige Plattform zu kennzeichnen.
Damit wollte ich hauptsächlich darauf aufmerksam machen, dass es mehr
als “nur” Mastodon gibt. Denn für viele Neueinsteigende sind
<em>Mastodon</em> und <em>Fediverse</em> gleichbedeutend.</p>
<p>Ich habe bereits diverse Diskussionen über dieses Thema gelesen und
bei mir hat sich allmählich die Befürchtung eingeschlichen, dass es zwar
wichtig ist, auf alle vorhandenen Plattformen hinzuweisen, die dauernden
Belehrungen und teilweise sogar Zurechtweisungen dennoch nicht wirklich
zweckdienlich sind.</p>
<p>Das alles ist natürlich nur mein persönliches Bauchgefühl, aber ich
wollte dies endlich abstellen. Also das Bauchgefühl, denn die Diskussion
an und für sich kann ich nicht wirklich beeinflussen.</p>
<p>Egal, ich zumindest habe mich entschieden, die […] aus meinen
Profilnamen zu entfernen und durch das ⁂ zu ersetzen. Fühlt sich
irgendwie besser an.</p>
<p>Ein paar Infos zum Asterism findet Ihr hier: <a
href="https://symbol.fediverse.info/">Ein Symbol für das ⁂
Fediverse</a></p>]]></description>
        <dc:creator>zeitverschreib (anonymous@example.com)</dc:creator>
    </item>
</channel>
</rss>
